Für Mineraliensucher

Das Habachtal: Eine Besonderheit im Nationalpark Hohe Tauern

Smaragdalm-KüheDas Habachtal ist äußerst mineralreich, alleine im Bereich des Smaragdvorkommens kommen dutzende Mineralien vor zB Pyrit bis 2cm große Würfel, Aktinolith, Edeltalk, Bergkristall, Rauchquarz, Turmalin (Schörl), Aquamarin (auch in Klüften), Phenakit, Aschamalit, Scheelit...

Im weiteren Umkreis findet man klassische Alpine Klüfte mit Rauchquarz, Bergkristall, Skelettquarzen, Adular, Periklin, Sphen, Rutil, Prehnit, Zoisit, Milarit uvm.

Diverse Fundstellen im Habachtal:

Der Talschluß
Dieses Gebiet umfaßt im weiteren Sinne die Kleine als auch die Große Weidalpe sowie das Gebiet des Habachkees von Prehnit Insel bis zur Gamsmutter. Fündig kann man überall werden, hauptsächlich die alpinen Mineralien Bergkristall, Rauchquarz, Adular, Periklin, Calcit, Chlorit, Rutil, Sphen, Laumontit ua.

Prehnit Insel im Talschluss des Habachtales
Besonders bekannt ist die Fundstelle "Prehnit Insel" da an dieser Stelle viel schöner Prehnit gefunden wurde. Aufgrund der leichten Zugänglichkeit dieses Fundpunktes ist er schon sehr abgesucht. Es sind aber immer noch (besonders auch in den steileren und frisch ausgeaperten Bereichen) Klüftchen zu finden.

Smaragde aus dem Habachtal

Habachtal-Tal-der-SmaragdeDie Wertschätzung der Habachtaler Smaragde liegt nicht nur im Smaragd, sondern auch im Erlebnis des Findens. Das Habachtal wird jährlich von sehr vielen Sammlern besucht, die ihr Glück versuchen wollen. Es heißt, dass der Habachtaler Smaragd eine besonders gute Farbe hat.

Fundstellen des Smaragd:
Sie sind im ganzen Gebiet des Leckbachgrabens gegeben. Die Fundchancen sind jedoch an folgenden 3 Stellen besonders gut:

Sedl
So wird der mittlere Bachabschnitt genannt. Wenn man aufsteigt und nach den Serpentinen (Schweißhang) aus dem Lärchenwald hinaus kommt, bezeichnet der Name Sedl den ganzen Bachbereich. In diesem Bereich sind auch immer Sammler anzutreffen.

Beim "Serpi"
Diese Fundortangabe mag etwas vage klingen, aber wer weit genug gegangen ist, der geht neben einem hausgroßen Felsen vorbei auf dem ein Warnhinweis bezüglich Steinschlags steht. Von dort aus ist auch das nur mehr einige 100 m entfernte Bergwerk zu erkennen.

Im Gebiet oberhalb dieses Serpentinfelsens liegt der Abraum des Bergwerks. Im Frühsommer befindet sich in diesem Bereich normalerweise ein riesiges Schneefeld, das jedoch bis zum Herbst verschwindet. Am Rande dieses Schneefelds bieten sich im Bach gute Fundmöglichkeiten.

Steig nicht zu weit in die Rinne hinauf, es herrscht akute Steinschlaggefahr!

Der hier abgelagerte Schutt kam im Laufe der Jahre vom Bergwerk herunter und ist sehr smaragdhältig. Auch die Chance Stufen zu finden ist hier wesentlich größer als im Sedl. Allerdings geht die Menge der gefundenen Stücke zu lasten der Qualität - gegenüber dem Sedl. Jedoch macht es mehr Spaß schneller fündig zu werden. Vor allem wenn man nur wenig Zeit im Habachtal hat, ist man hier sicher gut aufgehoben.

Das Bergwerk
Das Bergwerk ist entgegen anderslautender Gerüchte nach wie vor in Betrieb. Es besteht aus 4 Stollen, wobei nur der oberste (C-Stollen) ertragreich ist und betrieben wird. Er dürfte in etwa 100 m in den Berg reichen.
Große Teile sind verstürzt, da der weiche Glimmerschiefer leicht einbricht. In den Sommermonaten wird gearbeitet, das Material wird mit Schubkarren herausgebracht, zerschlagen und durchsiebt. Danach wird das durchsuchte Muttergestein weggeworfen. In diesem Material sind immer noch, mitunter beachtliche Funde, zu machen.

Rauchquarze aus der Wiesbachrinne

RauchquarzDie Wiesbachrinne liegt etwa 400m vor der Enzianhütte, orographisch rechts und zieht sich als steiler Graben bis zum Grat hinauf. Das Gelände ist sehr steil und abschüssig.

Bekannt sind unter anderem sehr schöne Rauchquarze aus der Wiesbachrinne. Hier gelangen in den 90er Jahren beachtliche Funde von teilweise sehr dunklem Rauchquarz mit Anatas.

Diese Informationen wurden uns von Christian Hausen - einem Tiroler Strahler zur Verfügung gestellt. Mehr Infos unter www.granat.at !
Herzlichen Dank Christian.

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